Der Mythos von neutralen Algorithmen //2015/02/18

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Andreas Ekstrøm erklärt auf der TEDxOslo anhand der Beispiele Michelle Obama und Anders Breivick dass es keinen neutralen Code, keine unvereingenommenen Algorithmen, keine unbefangenen Suchergebnisse gibt.

Und dabei spricht er nicht mal von Filterbubble und davon, dass Google jedem User unterschiedliche Suchergebnisse präsentiert, sondern setzt früher an: jeder Entwickler bringt beim Programmieren seine eigenen Wertvorstellungen mit und so kann es keine unbeeinflussten Ergebnisse geben.

Ekstrøm plädiert an alle Entwickler und »believers in the faith of code«, sich ihrer eigenen Befangenheit bewusst zu sein, und entsprechend zu handeln.


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»Remember: behind every algorithm, there’s always a person with a set of personal beliefs, that no code can ever completely eradicate.«

Besonders schön finde ich auch beim Einstieg die zweite Antwort, die er immer auf die Frage »Warum nutzt ihr Google?« bekommt: »Weil ich keine Alternative kenne« – »Schon mal ›Suchmaschine‹ gegoogelt?« – LOL.

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